Der historische Hintergrund meiner Fantasy-Geschichten
Alle meine Romane und Kurzgeschichten spielen in historischen Epochen, von der Kreidezeit bis zum Mittelalter.
Es ist mir wichtig, über die damalige Zeit zu recherchieren: über das Leben der Menschen ebenso wie über die Tier- und Pflanzenwelt und das Klima.
Dennoch handelt es sich um Fantasy-Geschichten, und die Übergänge zwischen Wirklichkeit und Fantasie sind fließend.
Mehr zur Historie in meinen Fantasy-Geschichten
Hier findest du einen kurzen Einblick:
Kreidezeit, 66 Millionen Jahre vor heute
Kampf um den Auserwählten
Eine actionreiche Fantasy-Kurzgeschichte in der Saurierzeit
Vor 66 Millionen Jahren, in der Kreidezeit: Saurier – und Menschen, die wie in der Altsteinzeit leben.
Schauplatz ist Europa, das damals keineswegs aus einer einheitlichen Landmasse bestand. Stattdessen hatte sich ein Flachmeer ausgebreitet, aus dem einzelne Inseln ragten.
Da der Lebensraum und damit das Nahrungsangebot beschränkt waren, haben sich kleinere Vertreter der Saurier-Arten herausgebildet. Trotzdem sind einige von ihnen beeindruckend groß – und ihnen zu begegnen, wäre sehr gefährlich. Saurier gab es auch in Europa an Land, im Wasser und in der Luft. Die Bezeichnung der Arten in »Kampf um den Auserwählten« ist von mir erdacht.
In den damaligen Wäldern wuchsen bereits Pflanzen und Bäume, die
wir auch heute noch kennen, wie Farne, Ahorn und Eiche. Das Klima war
sehr warm, wurde gegen Ende der Kreidezeit jedoch allmählich kühler,
sodass Unterschiede zwischen Sommer und Winter spürbar waren.
Natürlich
lebten in der Realität damals keine Menschen, dies entstammt rein meiner Fantasie. Die
Zivilisation in »Kampf um den Auserwählten« habe ich an die Altsteinzeit
angelehnt. In dieser Epoche der Menschheit zogen die Leute umher,
wohnten jedoch auch in Rundzelten. Sie lebten von der Jagd, trugen
Kleidung aus Leder und Fellen und nutzten Werkzeuge und Waffen aus
Feuerstein.
Jungsteinzeit, 5. Jahrtausend vor Christus
Skorpion-Epos
Historische Fantasy über die Jungsteinzeit
Eine Geschichte über eine längst vergangene Zeit … Mit meinem Skorpion-Epos führe ich dich nicht nur in die Welt der Fantasie, sondern auch des historisch Fassbaren. Dabei lasse ich dich in das 5. Jahrtausend vor Christus zurückblicken, in die Jungsteinzeit, als wir Menschen sesshaft wurden und begonnen haben, in Häusern zu leben, Ackerbau zu betreiben und Nutztiere zu halten.
Jagen und Sammeln waren nicht mehr die einzigen Möglichkeiten, sich Nahrung zu beschaffen. Dies bedeutete einen gewaltigen Umschwung in unserem Zusammenleben. Für einzelne Tätigkeiten gab es nun Spezialisten, weite Handelswege wurden zurückgelegt, Dörfer entstanden. In der Gesellschaft bildeten sich unterschiedliche Schichten heraus.
Die bedeutsamsten Rohstoffe damals waren Holz und Stein. Da Ersteres
verrottet, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, wie beispielsweise
die Einrichtung jungsteinzeitlicher Häuser beschaffen war. Sicher ist
hingegen, dass wir Menschen großes Geschick bei der Bearbeitung von
Feuerstein entwickelten. Dieses Gestein ließ sich nicht nur zum
Feuermachen nutzen, sondern konnte zu Klingen behauen werden, so scharf
wie Rasiermesser. Dolche, Pfeilspitzen, Messer, all das wurde aus
Feuerstein gefertigt.
Für die Herstellung von Kleidung wurde bereits ein Webstuhl genutzt,
der Gewichtswebstuhl, mit tönernen Beschwerungen an den senkrecht
gespannten Kettfäden. Leider ist auch von der Kleidung der
jungsteinzeitlichen Menschen kaum etwas erhalten geblieben, sodass die
verwendeten Schnitte unbekannt sind.
Im täglichen Leben war auch Keramik nicht wegzudenken: mit Mustern verzierte und bemalte Krüge, Schüsseln und Becher.
Mittelalter, 11. Jahrhundert
Hüter der Donau
Historische Fantasy an und in der mittelalterlichen Donau
Schauplätze sind die Donau im Norden Österreichs, eine Burg, eine Klamm und der mystische Wald.
Ein Fantasybuch über eine Zeit, die im Dunkel der Geschichte liegt … In »Hüter der Donau« führe ich dich ins Mittelalter des 11. Jahrhunderts. In die historischen Anfänge des heutigen Ortes Wallsee an der Donau in Niederösterreich. In jener Zeit wird zum ersten Mal dort eine Burg erwähnt, und auch ihr Herr, Hohold von Sunhilburg. Allerdings ist nur wenig darüber bekannt.
Genau dieser »Nebel in der Geschichtsschreibung«, hat es mir angetan, Fantasie und Wirklichkeit zu verschmelzen. An diesem Ort und zu dieser Zeit beginnt mein Fantasybuch. Und natürlich kommt auch Herr Hohold darin vor. In meiner Geschichte ist er ein Fürst.
Das 11. Jahrhundert war das Zeitalter der Romanik mit den typischen Rundbögen und kleinen Fenstern. Die Schwerter dieser Epoche besaßen eine sehr lange Klinge mit kurzem Griff, die Helme einen Nasenschutz. Und die Männer trugen kurze Haare – deshalb hat mein Held Hartmut natürlich lange.
Die Donau bot im Mittelalter gewaltig großen Fischen Lebensraum: den Hausen. Das sind Störe, die bis zu 6 m lang werden können.
Spannend und bedeutsam ist auch, dass die Donau damals ganz anders aussah als heute. Sie war kein geradliniger Fluss. Stattdessen bestand sie aus unzähligen Seitenarmen. Das bietet sich für ein Königreich unter Wasser in einem dieser Flussarme an. Eine fantastische Welt voll gefährlicher Ungeheuer.
Mittelalter, 12. Jahrhundert
Kristallklinge
Eine düstere Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter
Mein Held bietet einer Burgherrin seine Dienste an – und verfällt ihren Reizen.
Schauplatz sind eine Burg und eine tiefe Schlucht. Der Ort der Handlung von »Kristallklinge« entstammt allein meiner Fantasie. Allerdings hatte ich beim Schreiben das 12. Jahrhundert vor Augen: Nach wie vor ist es das Zeitalter der Romanik, mit Rundbögen, kleinen Fenstern und eher klobig anmutenden Burgtürmen.
Sowohl Männer als auch Frauen trugen lange Gewänder in mehreren Schichten. Dabei waren bunte, leuchtende Farben dem Adel vorbehalten. Die Haartracht der Männer war im Gegensatz zum 11. Jahrhundert wieder etwas länger, bis zu den Schultern. Freizeitvergnügen für die gehobene Gesellschaft waren damals Jagden, Würfel- und Kartenspiele oder Bootsfahrten auf einem See. Außerdem sorgten Gaukler, die von Burg zu Burg zogen, für Unterhaltung.
Die Schwerter waren von schlichter Form. Sie hatten eine zweischneidige,
spitz zulaufende Klinge, sowohl fürs Hauen als auch fürs Stechen
geeignet, und eine gerade Parierstange. Man hat sie mit einer Hand
geführt. Das Schwert in »Kristallklinge« weist eine Besonderheit im
Griff auf und ist für den Verlauf der Handlung sehr bedeutsam.
Was du außer Historie in meinen Fantasy-Geschichten findest
Meine Fantasy-Geschichten sind für erwachsene Leser*innen, die gerne in historische Zeiten und mystische Wälder eintauchen. An der Seite von Figuren, die sich innerlich entwickeln.
Du bekommst bei mir Stories in jeglicher Länge: Kurzgeschichten, Einzelband, Fantasy-Epos.
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