Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit


SKORPIONBLUT


Skorpion-Epos 3



Ein Held und sein Feind

»Du wirst mir nicht entkommen.«

Vor einer tiefdunklen Bedrohung


Ein hellsichtig begabter Junge – in den Fängen des dunklen Ordens

Von der Hohepriesterin verraten, setzt Luca alles daran, den Izenern zu entkommen. Aber auch seine Freundin Rhian befindet sich in ihrer Gewalt – und eine Flucht ist unmöglich. Jede Hilfe versagt. Arin wird sie beide zu seinem Meister bringen. Dort steht Luca ein ganz besonderes Einweihungsritual bevor, das ihn der dunklen Göttin verpflichten wird. Um jeden Preis muss er diesen Bund verhindern. Denn ihn kann nur der Tod wieder auflösen.

Doch auf dem Weg zum Meister kommt es zu einem ungeahnten Aufeinandertreffen. Mit einem Mal tut sich eine gänzlich andere Bedrohung vor Luca auf. Und nicht nur sein eigenes Leben ist in Gefahr.

Prophezeiungen, dunkle Rituale und mystische Plätze – historische Fantasy im Waldviertel in der Jungsteinzeit

E-Book um 4,91€
Taschenbuch um 15,00 €

156

Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit


SKORPIONBLUT


Skorpion-Epos 3



Ein Held und sein Feind

»Du wirst mir nicht entkommen.«

Vor einer tiefdunklen Bedrohung


Ein hellsichtig begabter Junge – in den Fängen des dunklen Ordens

Von der Hohepriesterin verraten, setzt Luca alles daran, den Izenern zu entkommen. Aber auch seine Freundin Rhian befindet sich in ihrer Gewalt – und eine Flucht ist unmöglich. Jede Hilfe versagt. Arin wird sie beide zu seinem Meister bringen. Dort steht Luca ein ganz besonderes Einweihungsritual bevor, das ihn der dunklen Göttin verpflichten wird. Um jeden Preis muss er diesen Bund verhindern. Denn ihn kann nur der Tod wieder auflösen.

Doch auf dem Weg zum Meister kommt es zu einem ungeahnten Aufeinandertreffen. Mit einem Mal tut sich eine gänzlich andere Bedrohung vor Luca auf. Und nicht nur sein eigenes Leben ist in Gefahr.

Prophezeiungen, dunkle Rituale und mystische Plätze – historische Fantasy im Waldviertel in der Jungsteinzeit

»Skorpionblut« – wie eine Abenteuerreise in eine düstere Epoche

Das Refugium des dunklen Ordens

Die Lage des Refugiums der Izener ist den Priesterinnen und Druiden unbekannt, denn der dunkle Orden hält sich gut versteckt. Die Höhle des Meisters sowie der Ritualbereich mit den kleineren Höhlen und gewaltigen Steinen gibt es auch in Wirklichkeit, in der Nähe von Altmelon.

Höhle des dunklen Meisters

Der Meister der Izener empfängt seine Untergebenen in einer düsteren Höhle. Nur erhellt vom Licht eines Feuers – wenn ihm danach ist.

Jungsteinzeitliches Haus

Die Izener leben in gelb-rot bemalten Häusern. Die Hierarchie schließt nur Männer ein, Frauen haben keinen Rang im Orden.

Ein Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit – samt umfassender Figurenentwicklung

In »Skorpionblut« erlebst du mit meinen Helden, wie es ist, innerlich über sich hinauszuwachsen:

  • die Kraft finden, sich brutalem Ausgeliefertsein zu widersetzen

  • Bündnisse schließen, die du niemals wolltest

  • das Treffen von Entscheidung gegen bisherige Grundsätze – und trotz Todesgefahr

  • dem eigenen Herzen folgen

Du denkst, du weißt, was Schwarz und was Weiß ist – bis du erkennst, dass es diese Trennung gar nicht gibt.

Mystische Reiseziele in »Skorpionblut«

Schauplatz des Skorpion-Epos ist der Norden Österreichs. In »Skorpionblut« begibst du dich beim Lesen an mystische Kultstätten. Die Plätze in den Wäldern gibt es auch in Wirklichkeit.

Steinerne Stube

Die Steinerne Stube ist ein Platz im Wald samt gewaltiger Granitsteine. Dieser Ort existiert auch in der Realität, in der Nähe von Großschönau. In »Skorpionblut« ist die Steinerne Stube Ausgangspunkt der Geschichte.

Reliefsteine am Feinasberg

Das Heiligtum der Druiden befindet sich um den Feinasberg im Umkreis von Waldenstein. Die Reliefsteine, die im Wald verstreut liegen, künden von einer einstigen Anlage. Im Skorpion-Epos sind diese Steine Teil zweier Torbögen.

Machtbezirk der Izener

Im Machtbezirk der Izener finden sich gewaltige Steine, kleine Höhlen, senkrecht verlaufende Felsbrocken, die Durchlässe bilden und hohe Geröllblöcke, die sich zwar erklimmen lassen, aber nur mit Anstrengung. Dieser Ort liegt im Wald bei Altmelon.

»Skorpionblut«: Gleich in die Story starten


Camira wünschte, sie wäre nie wieder erwacht. Doch sie konnte Simeons besorgte Fragen nicht länger ignorieren. Widerwillig schlug sie die Augen auf. Düsternis herrschte um sie herum.

Der Druide kauerte an ihrer Seite und hatte sich über sie gebeugt. Sein wallender Bart kitzelte ihr Kinn. Mit einem erleichterten Seufzen lehnte er sich zurück. »Den Göttern sei Dank. Ihr seid endlich bei Bewusstsein.«

Angestrengt holte Camira Luft. Das Gefühl von Beklemmung lastete schwer auf ihrer Brust. Ich habe versagt. Sie war überzeugt gewesen, Arin standhalten zu können, aber sie hatte sich von ihm überrumpeln lassen. Eine unverzeihliche Schmach als Hohepriesterin.

Mühsam rappelte sie sich in eine sitzende Position hoch. Zu ihrem Ärger machte Simeon keine Anstalten, ihr zu helfen.

»War ich denn so lange weggetreten?« Erschrocken sah Camira zum Himmel auf. Sie hatte Luca kurz nach Sonnenuntergang zum Übergabeort gebracht. Mittlerweile war nicht nur die Nacht hereingebrochen, auch der Vollmond stieg bereits zwischen den Baumkronen auf.

»Ihr wart nicht wachzubekommen«, bestätigte Simeon. Argwöhnisch beugte er sich vor. »Wie ist es Arin gelungen, Euch zu überwältigen?«

Camira schluckte. »Ich … Ich habe ihn angesehen«, flüsterte sie, bestürzt darüber, dass sie dem hypnotischen Blick des Izeners erlegen war.

»Obwohl ich Euch ausdrücklich gewarnt habe?« In der Stimme des Druiden lag eine ungewohnte Schärfe.

»Ja«, gab sie leise zu. »Ich konnte mir nicht vorstellen … Er schien mir so … vertrauenswürdig.« Wie sollte sie nur einem alten Mann erklären, dass ihr Gegner sie beeindruckt hatte? Doch eigentlich war sie ihm gar keine Rechtfertigung schuldig.

»Wo ist Rhian?«, fragte sie brüsk. Sie hatte ihre Tochter gegen Luca auslösen wollen. Dass der Junge sich nun in der Gewalt der Izener befand, mochte Simeon bekümmern, sie nicht. Für Camira zählte nur ihre Tochter.

Doch der Druide breitete die Hände in einer hilflosen Geste aus. »Fort. Die Izener haben sie wohl ebenso mitgenommen wie Luca.«

Camira wollte nicht glauben, was er da sagte. »Sie ist weg?«, vergewisserte sie sich fassungslos.

Zwischen den buschigen Augenbrauen des Druiden entstand eine steile Falte. »Was dachtet Ihr denn?«, entgegnete er barsch. »Dass Arin eine wertvolle Geisel einfach zurücklässt?«

»Er hat mir sein Wort gegeben!«, beharrte Camira. Ein Schwächegefühl überkam sie. Es war einfältig gewesen, den Beteuerungen der Izener Glauben zu schenken, ohne eine List zu argwöhnen. »Ich dachte, Rhian wäre mir sicher«, rechtfertigte sie sich. »Nur deshalb habe ich meine Vorsicht außer Acht gelassen.«

Simeon schnaufte ungehalten. »Wir haben sowohl Luca als auch Rhian verloren – weil Ihr nicht in der Lage wart, einen einfachen Ratschlag zu befolgen!«

Ärger wallte in Camira hoch. »Ich habe mein Versprechen gehalten! Woher hätte ich wissen sollen, dass Arin mich hintergehen würde?« Mühsam kam sie auf die Füße. »Wir müssen den Izenern nachsetzen! Wo sind Dora und Ikara?« Die beiden Wächterinnen waren doch nicht etwa untätig geblieben?

Auch Simeon erhob sich. »Dora ist tot.«

Was meine Leser*innen über »Skorpionblut« sagen

»Die Geschichte wird hier richtig mystisch, auch Riesen treten auf, die Skorpione nehmen Form an und die Kräfte und Energien, die durch die jeweiligen Göttinnen und Götter bestärkt werden, wirken auf die Protagonisten ein. Das Ende ist unheimlich spannend, auch blutrünstig, grausig und angsteinflößend, aber es geht aus. Wie, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber ich brauche jetzt unbedingt den nächsten Band.«

– Amazon-Rezension –

»Bernadette Offenberger hat es wieder einmal geschafft, mich mitzureißen, in der Handlung gefangen zu halten und mit jeder Buchseite mitfiebern zu lassen. Sie versteht es, den Leser herauszufordern, indem die Handlung nicht nur in Schwarz-Weiß geschieht.«

– Amazon-Rezension –