Historischer Fantasy-Roman
HÜTER DER DONAU
Einzelband
Wenn ein selbstgefälliger Held sich für den Allerbesten hält – und seine gerechte Strafe bekommt
»Du wirst ein Wassermann sein, wann immer der Mond vom Himmel verschwindet.«
Ein Krieger. Ein Fluch. Ein verborgenes Königreich unter Wasser.
Nach seinem Sieg beim Schwertkampf beleidigt Hartmut eine Kräuterfrau. Sie bestraft ihn mit einem Fluch: Fortan verwandelt er sich zu jedem Neumond in einen Wassermann. Nur die Heirat mit einer besonderen Frau, wie der Schwester des Fürsten, kann diesen Zauber lösen. Um ihre Gunst zu gewinnen, muss Hartmut für sie kostbare Perlen beschaffen – aus einer verborgenen Unterwasserwelt in der Donau, voll gefährlicher Ungeheuer.
Als er ihr noch ein letztes Schmuckstück bringen soll, gerät er in Gefangenschaft der Unterwasser-Königin Theodora, die ihn zum Tode verurteilt. Doch Hartmut fasst einen waghalsigen Plan …
Historische Fantasy in der mittelalterlichen Donau
»Hüter der Donau« – ein historischer Fantasy-Roman, wie eine Reise in eine mystische Welt
Schauplatz:
An der Donau in Österreich
Highlight
Stillensteinklamm
Besonderheit:
Mittelalterliche Donau – mit besonderen Tieren
Stillensteinklamm
An der Donau in Niederösterreich liegt die Stillensteinklamm, die Richtung Norden führt. Diese Klamm gibt es unter diesem Namen auch in Wirklichkeit und ist eine beliebte Wanderstrecke.
Der Weg verläuft gleich zu Beginn an prägnanten Felsformationen vorbei, die an das Profil eines Menschen und eines Affen denken lassen.
Historische Fantasy über die mittelalterliche Donau – und mehr
In »Hüter der Donau« ereignet sich ein großer Teil der Handlung unter Wasser. Und die Donau im 11. Jahrhundert sah völlig anders aus als heutzutage:
- unzählige Seitenarme mit dichtem Pflanzenbewuchs
- Felsen unter Wasser
- riesige Fische: Hausen, die bis zu 6 m lang werden
In »Hüter der Donau« tut sich außerdem der Zugang zu einer Fantasy-Unterwasserwelt auf, und in der gibt es ganz besondere Wesen: Ceppis. Diese Tiere habe ich Capybaras nachempfunden.
Inmitten all dessen schwimmt, kämpft und feilscht mein Held Hartmut um sein Leben.
Mystische Reiseziele in »Hüter der Donau«
Schauplatz ist an und in der Donau im Norden Österreichs im 11. Jahrhundert.
Auf der Sunhilburg herrscht Fürst Hohold, der Dienstherr meines Helden Hartmut.
Wann immer der Fluch seine Macht entfaltet, taucht mein Held in die Unterwasserwelt der mittelalterlichen Donau ab.
Ein Auftrag führt ihn allerdings auch durch die Stillensteinklamm und in den dichten Wald.
Leseprobe zu »Hüter der Donau«
11. Juni 1051, Neumond
Die Schwerter klirrten aufeinander. Hartmut schnaufte. Ein gewaltiger Druck lastete auf seiner Klinge.
Eine
der jungen Damen, die den Kampf beobachteten, stieß einen erschrockenen
Schrei aus, eine andere schlug sich die Hand vor den Mund.
Spornte
die Anwesenheit der Frauen seinen Widersacher etwa zu Höchstleistungen
an? Schweißperlen traten Hartmut auf die Stirn, als er die gegnerische
Waffe langsam nach unten drückte. Geht doch! Albert war gut –
aber er war besser. Einen Herzschlag lang wähnte Hartmut sich als
Sieger. Sein Kontrahent gab sich allerdings keineswegs geschlagen.
Unvermittelt
gab Albert dem Druck nach und zog sein Schwert zurück – um zuzustechen.
Die Schneide schlitzte Hartmuts Kittel auf. Das unmittelbare Brennen im
rechten Oberschenkel kündete von einer Schnittwunde.
Er krümmte
sich und holte schnaufend Luft, ehe er einen wütenden Schrei ausstieß.
Keine Verletzungen, so lautete die Anweisung ihres Ausbilders. Nur ein
Klingenkreuzen, um dem Fürsten ihr Können zu demonstrieren und die Gäste
zu beeindrucken. Aber die Wunde war zu unbedeutend, als dass ihr Lehrer
den Schlagabtausch unterbrochen hätte. Hartmuts Stolz hingegen war
empfindlich verletzt. Er kämpfte besser als Albert – und das würde er
nun endgültig unter Beweis stellen. Entschlossen fixierte er seinen
Gegner.
Hohnlächelnd nickte Albert ihm zu. »Geht’s noch?«
Hartmut
bleckte die Zähne – und griff an. Erneut kreuzten sie die Klingen. Aber
damit gab er sich nicht zufrieden. Ein Schritt auf seinen Widersacher
zu, eine Drehbewegung des Schwertes. Nun brannte Hartmut der Schweiß in
den Augen, doch er ließ sich nicht beirren. In einer fließenden Bewegung
führte er den Knauf seiner Waffe um Alberts Handgelenk herum, was den
Kampfarm seines Kontrahenten blockierte. Gleichzeitig umfasste er mit
der Linken den Ellbogen seines Rivalen und trat noch einen Schritt näher
an ihn heran. Jetzt!
Aus dem Schwung heraus drückte er Alberts Armgelenk durch, was seinen Gegner dazu zwang, sich nach vorne zu neigen.
Albert
hielt zwar noch seine Waffe, aber Hartmut hatte seinen Schwertarm
dermaßen eingezwängt, dass sich sein Gegenüber kaum rühren konnte.
Unerbittlich übte Hartmut Druck auf den Ellbogen seines Waffengefährten
aus.
»Gib auf!«, verlangte er.
Sein Widersacher keuchte, sagte jedoch kein Wort. Die schwarzen Haare klebten ihm verschwitzt in der Stirn.
Hartmut
verstärkte den Druck. »Gib auf, oder ich breche dir die Knochen!« In
Anbetracht dessen, dass sein Gegner zuerst gegen die Regeln verstoßen
hatte, fühlte Hartmut sich im Recht, dies zu ahnden. Immerhin wäre es
keine Verletzung mit dem Schwert. Und weder der Fürst noch ihr Ausbilder
Cuno griffen ein.
»Schon gut«, presste Albert heraus. »Du hast gewonnen – mit einer List.«
Leserstimmen zu »Hüter der Donau«
»Eine märchenhafte und doch historische Erzählung, die wieder einmal wie in ihren anderen Büchern, vor tiefen Gefühlen und den damit verbundenen menschlichen Ängsten nicht scheut.«
★★★★★
– Amazon-Rezension –
»›Hüter der Donau‹ weckt in mir nostalgische Erinnerungen an unvergessliche TV-Märchen wie Prinzessin Fantaghirò oder die Verfilmung von Jeanne D’Arc mit Leelee Sobieski.«
★★★★★
– Amazon-Rezension –