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Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit
SKORPIONAUGE
Skorpion-Epos 7
Ein gnadenloser Auftrag für meinen Helden Luca
»Damit hast du dem Meister das Augenlicht genommen, und damit wirst du es wieder herstellen.«
Wie ein besonderer Pfeil die Macht des dunklen Meisters stärken kann
Ein hellsichtig begabter Druide – und das Auge des dunklen Meisters
Kaum
haben Luca und Rhian die letzten Prüfungen ihrer Ausbildung bestanden,
brechen sie zum Refugium der Izener auf. Dort sollen sie einen
Sonnenumlauf lang als Geiseln leben, um den noch jungen Frieden zwischen
den Orden zu wahren. Doch der Meister der Izener verfolgt ein anderes
Ziel. Er zwingt Luca, sein blindes Auge zu heilen – als Gegenleistung
für Rhians Wohlergehen.
Verzweifelt sucht Luca nach einem Ausweg.
Denn die Sehfähigkeit des Meisters wiederherzustellen, würde bedeuten,
ihm neue Kräfte zu verleihen und damit die absolute Macht über alle
Orden. Nur wie kann Luca sich weigern, wenn das Leben seiner Freundin
auf dem Spiel steht?
Prophezeiungen, dunkle Rituale und mystische Plätze – historische Fantasy im Waldviertel in der Jungsteinzeit
E-Book um 5,91€
Taschenbuch um 19,00 €
Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit
SKORPIONAUGE
Skorpion-Epos 7
Ein gnadenloser Auftrag für meinen Helden Luca
»Damit hast du dem Meister das Augenlicht genommen, und damit wirst du es wieder herstellen.«
Wie ein besonderer Pfeil die Macht des dunklen Meisters stärken kann
Ein hellsichtig begabter Druide – und das Auge des dunklen Meisters
Kaum
haben Luca und Rhian die letzten Prüfungen ihrer Ausbildung bestanden,
brechen sie zum Refugium der Izener auf. Dort sollen sie einen
Sonnenumlauf lang als Geiseln leben, um den noch jungen Frieden zwischen
den Orden zu wahren. Doch der Meister der Izener verfolgt ein anderes
Ziel. Er zwingt Luca, sein blindes Auge zu heilen – als Gegenleistung
für Rhians Wohlergehen.
Verzweifelt sucht Luca nach einem Ausweg.
Denn die Sehfähigkeit des Meisters wiederherzustellen, würde bedeuten,
ihm neue Kräfte zu verleihen und damit die absolute Macht über alle
Orden. Nur wie kann Luca sich weigern, wenn das Leben seiner Freundin
auf dem Spiel steht?
Prophezeiungen, dunkle Rituale und mystische Plätze – historische Fantasy im Waldviertel in der Jungsteinzeit
»Skorpionauge« – ein Fantasy-Roman, wie eine Reise in eine andere Welt
Refugium des dunklen Ordens
Die Lage des Refugiums der Izener ist nicht länger geheim, denn sie betreiben Tauschhandel und pflegen die Beziehungen zu den übrigen Orden. Der Platz für die Ansiedelung der Izener liegt in der Realität in der Nähe von Ysper.
Der Meister empfängt seine Untergebenen nach wie vor in einer Höhle, in der er auch lebt und Gäste bewirtet.
Ein Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit – samt außergewöhnlichen Heilkräften
In »Skorpionauge« dreht sich alles um eines: das blinde Auge des Meisters heilen. Meine Figuren ringen darum, wie sie ihre Kräfte dazu nutzen sollen – oder sich am besten verweigern:
- Rituale
- energetische Kräfte
- Führung durch Gottheiten
- sich mit den Elementen verbinden
- medizinische Eingriffe
Sie schulen intensiv ihre energetischen Fähigkeiten – um ihr persönliches Ziel zu erreichen.
Ein historischer Fantasy-Roman – drei mystische Reiseziele
Die Schauplätze von »Skorpionauge« gibt es auch in Wirklichkeit. Sie liegen in den Wäldern im Norden Österreichs.
Der Ritualbereich im Heiligtum der Priesterinnen entspricht dem »Platz des Skorpions« bei Kautzen. Dort finden sich gewaltige Granitsteine mit teils tiefen Schalen, in denen sich das Wasser sammelt.
Die heilige Stätte der Druiden befindet sich um den »Feinasberg« in der Nähe von Waldenstein. Verstreut liegende Reliefsteine bezeugen eine einstige Anlage. Im Skorpion-Epos sind diese Steine Teil zweier Torbögen.
Das Refugium des dunklen Ordens liegt um den »Druidentreffpunkt Kaltenberg« bei Ysper, wo sich ebenso große Granitsteine finden. Der Stein mit der Schale an der Seitenfläche spielt in »Skorpionauge« eine bedeutende Rolle.
Leseprobe zu »Skorpionauge«
Was will sie denn noch von mir? Luca schluckte.
Ihm gegenüber saß die Hohepriesterin an einem Tisch. Das strohgedeckte Hausdach spendete ihr und den anderen Prüfern wohltuenden Schatten, während Luca in der prallen Sonne ausharren musste. Und obwohl er stand und deshalb auf Camira hinabsah, fühlte er sich unter ihrem strengen Blick klein und unbedeutend.
»Also, wofür ist der Vogelknöterich außerdem gut?« Herausfordernd wölbte sie die Augenbrauen. Sein altehrwürdiger Lehrer, der neben ihr saß, nickte ihm aufmunternd zu. Er schien keinen Zweifel zu haben, dass Luca all die Anwendungen aufzählen konnte, gegen die dieses Kraut wirkte. Aber …
»Hauterkrankungen, Rheuma, Verdauungsbeschwerden«, wiederholte er das, was er bereits gesagt hatte. Bei jedem seiner Worte nickte Simeon neuerlich, die Hohepriesterin hingegen musterte ihn ungnädig.
»Das hast du schon aufgezählt.« Sie zupfte am Ausschnitt ihrer roten Kutte.
Einige der altehrwürdigen Ratsmänner der Druiden, die hinter Camira standen, begannen miteinander zu tuscheln. Andere zwirbelten ihre langen Bärte. Bestimmt langweilten sie sich, denn Luca war der letzte Prüfling. Alle übrigen Anwärter und auch die Anwärterinnen der Priesterinnen hatten ihre Fragen zur Kräuterkunde bereits beantwortet.
Eine sanfte Brise trug den Lärm der Festgäste heran. Sie konnten sich unbeschwert auf die Rituale freuen, während Luca und die anderen Druidenschüler seiner Ausbildungsstufe den Prüfungen unterzogen wurden. Den letzten Prüfungen, um endlich die Weihe zu empfangen.
»Nun …« Luca strich sich durch die kurzen schwarzen Haare. Sie waren feucht von Schweiß. Simeon hatte ihm eingebläut, welche Kräuter gegen welche Beschwerden halfen. Doch es gab zwei, die nicht nur ähnlich hießen, sondern die zum Teil auch gegen gleichartige Symptome wirkten: der Vogelknöterich und die Vogelmiere. Aus irgendeinem Grund fielen ihm stets alle Anwendungsgebiete der Letzteren ein; diejenigen, in denen sich der Knöterich unterschied, blieben jedoch im Dunkel seines Gedächtnisses verborgen. Als wüsste Camira von seiner Schwäche, hatte sie natürlich genau dieses Kraut gewählt, um sein Wissen zu prüfen.
Er befeuchtete sich die Lippen. »Der Vogelknöterich wirkt kühlend …«, führte er weiter aus, um zumindest auf diese Art seine Kenntnisse über die Pflanze zu verdeutlichen, auch wenn das ebenso auf die Vogelmiere zutraf, »… und leitet ein Zuviel an Feuchtigkeit aus.«
»Das ist alles richtig.« Simeons Stimme klang völlig ruhig. Er hatte wohl mehr Verständnis dafür, dass die Wettkämpfe in den letzten Tagen die Prüflinge erschöpft hatten. Auf der großen Jagd hatte Luca sogar einen ausnehmend schönen Rehbock erlegt, doch das half ihm nun kein bisschen weiter. Denn auch wenn Simeons Wohlwollen als Ältestem Druiden enorme Bedeutung zukam – ohne die Zustimmung der Hohepriesterin konnte niemand die Prüfung bestehen.
Camira reckte das Kinn. »Mir genügt das nicht.«
Sicherlich würde sie sich freuen, ihn durchfallen zu lassen. Sah sie nun die Gelegenheit gekommen, ihre alte Feindschaft zumindest auf diese Weise auszuleben? Ihn umzubringen, war ihr schließlich nie gelungen.
»Ich möchte sämtliche Beschwerden hören, gegen die der Vogelknöterich wirkt«, bekräftigte sie.
Was meine Leser*innen über »Skorpionauge« sagen
»Ich bin begeistert! Die Geschichte ist unglaublich spannend und emotional. Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen, obwohl es schon ein bisschen her war, dass ich die ersten Bücher gelesen habe. Ich freu mich schon auf Band 8.«
★★★★★
– Amazon-Rezension –
»Bernadette Offenberger ist es erneut gelungen, den Leser mitzunehmen, dank ihrer eigenen Vorstellungskraft, ihrer ausführlichen Recherche und ihrem mitreißenden Schreibstil.«
★★★★★
– Amazon-Rezension –