Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit
SKORPIONSCHATTEN
Skorpion-Epos 2
Ein Held auf der Flucht
»Euer Verschwinden wird bald bemerkt werden.«
Samt unerwarteten Begleiterinnen
Ein hellsichtig begabter Junge – und eine Hohepriesterin, die auch vor Mord nicht zurückschreckt
Um den finsteren Plänen der Priesterinnen zu entgehen, flieht Luca aus ihrem Heiligtum. Und trifft auf einen noch schlimmeren Feind: Arin, den Handlanger des dunklen Meisters. Er will Luca in seine Gewalt bringen.
Doch Luca setzt sich zur Wehr. Ein erbitterter Wettlauf entbrennt. Nicht nur Arin hat es auf Luca abgesehen – auch die Wächterinnen der Hohepriesterin schrecken vor nichts zurück, um ihn in die Hände zu bekommen. Bis Lucas Freundin Rhian zwischen die Fronten gerät.
Prophezeiungen, dunkle Rituale und mystische Plätze – historische Fantasy im Waldviertel in der Jungsteinzeit
E-Book um 4,91€
Taschenbuch um 15,00 €
Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit
SKORPIONSCHATTEN
Skorpion-Epos 2
Ein Held auf der Flucht
»Euer Verschwinden wird bald bemerkt werden.«
Samt unerwarteten Begleiterinnen
Ein hellsichtig begabter Junge – und eine Hohepriesterin, die auch vor Mord nicht zurückschreckt
Um den finsteren Plänen der Priesterinnen zu entgehen, flieht Luca aus ihrem Heiligtum. Und trifft auf einen noch schlimmeren Feind: Arin, den Handlanger des dunklen Meisters. Er will Luca in seine Gewalt bringen.
Doch Luca setzt sich zur Wehr. Ein erbitterter Wettlauf entbrennt. Nicht nur Arin hat es auf Luca abgesehen – auch die Wächterinnen der Hohepriesterin schrecken vor nichts zurück, um ihn in die Hände zu bekommen. Bis Lucas Freundin Rhian zwischen die Fronten gerät.
Prophezeiungen, dunkle Rituale und mystische Plätze – historische Fantasy im Waldviertel in der Jungsteinzeit
»Skorpionschatten« – wie eine Reise in dunkle Epoche
Zeit:
Jungsteinzeit, 5. Jahrtausend v. Chr.
Schauplatz:
Die Wälder im Norden Österreichs
Highlight:
Steinerne Stube
Besonderheit:
Heilkräfte und Naturmagie
Die Steinerne Stube
An einem mystischen Platz im Wald liegen gewaltige Granitsteine. Einige davon bilden kleine Höhlen und Durchlässe. Die steinerne Stube existiert unter diesem Namen auch in Wirklichkeit.
Dieser Durchlass ist der Ort für ein besonderes Zusammentreffen und damit der wichtigste Schauplatz von »Skorpionschatten«.
Der Legende im Skorpion-Epos nach haben hier einst Riesen gelebt. Die moosbewachsenen Steine wirken tatsächlich so, als hätte jemand mit ihnen gespielt und sie durcheinander geworfen.
Ein Fantasy-Epos über die Jungsteinzeit – und über Heilkräfte und Naturmagie
In »Skorpionschatten« erleben meine Figuren das Erwachen außergewöhnlicher Fähigkeiten:
- geistiges Heilen
- die Verbundenheit und die Kommunikation mit Bäumen
- das Bewegen von Steinen mittels energetischer Kräfte
Sie wissen nicht, welche Talente noch in ihnen schlummern – bis sie gezwungen sind, sie zu nutzen.
Mystische Reiseziele in »Skorpionschatten«
Die Schauplätze von »Skorpionschatten« gibt es auch in Wirklichkeit. Sie liegen in den Wäldern im Norden Österreichs.
Der Meister des dunklen Ordens empfängt seine Untergebenen in einer düsteren Höhle, lediglich erhellt von einer Feuerstelle. Dieser Unterschlupf liegt in der Nähe von Altmelon.
Im Heiligtum der Priesterinnen entspricht der Ritualbereich dem »Platz des Skorpions« bei Kautzen. Dort liegen gewaltige Granitsteine, deren Anordnung jener der Sterne im Sternbild Skorpion gleicht.
Das Heiligtum der Druiden befindet sich um den Feinasberg in der Nähe von Waldenstein. Die im Wald verstreut liegenden Reliefsteine bezeugen eine einstige Anlage. Im Skorpion-Epos sind diese Steine Teil zweier Torbögen.
»Skorpionschatten«: Gleich in die Story starten
Im düsteren Licht der Abenddämmerung hatte Arin Mühe zu erkennen,
wohin er seinen Fuß setzte. Laub raschelte unter jedem seiner Schritte.
Der dunkle Himmel über den Baumkronen war wolkenverhangen. Dann und
wann löste sich ein Regentropfen und benetzte Arins Gesicht. Ein kalter
Windstoß ließ seinen Umhang flattern. Aber Arin kannte den Weg zur
Höhle. So gut, dass er wusste, wo er den Saum seiner Kutte anheben
musste, um über die feuchten Stellen hinwegzusteigen, die der Regen der
letzten Tage verursacht hatte.
Die Umrisse des Botenhäuschens
zeichneten sich in der hereinbrechenden Dunkelheit ab – verlassen, wie
auch der Pfad. Um diese Tageszeit empfing der Meister für gewöhnlich
niemanden mehr.
Warum also will er ausgerechnet jetzt mit mir
sprechen? Arin hatte eine Vermutung, hoffte aber, dass er sich täuschte.
So ungeduldig würde der Meister doch nicht sein?
Noch einmal überdachte Arin seine Vorbereitungen der letzten Tage, während er dem Weg die Anhöhe hinauf folgte. Ich habe alles bedacht …
Am
Abhang rutschte ein Ast unter Arins Schuh weg und brachte ihn aus dem
Gleichgewicht. Arin fluchte. Er stolperte, fing sich an den Felsen und
krallte die Hände in das Moos. Vor ihm
lag die Höhle des Meisters. Bedrohlich düster.
Die
Hände an die Steinbrocken zu beiden Seiten des Eingangs gelegt, atmete
Arin tief durch. Vergeblich bemühte er sich, das schnelle Pochen seines
Herzens zu beruhigen. Was immer der Meister ihm zu sagen hatte, war
gewiss nicht angenehm. Arin hatte ihn enttäuscht. Mehrmals. Das
Vertrauen des Meisters in ihn war erschüttert. Nun blieb ihm nichts
anderes übrig, als sich demütig zu zeigen.
Er gab sich einen Ruck. Der Widerschein zuckender Flammen erhellte das letzte Stück Weg zwischen den Felsen hindurch.
Wie
stets erwartete der Meister der Izener ihn im hinteren Bereich der
Höhle. Er saß auf einem Hocker, flankiert von zwei kräftig gebauten
Leibwächtern. Rot glühende Kohlen in der Feuerstelle vor ihm wärmten
seine Füße.
Für Arin blieb nur der kalte Luftzug, der durch den
Eingang und eine Öffnung in der Decke strömte. Mit fahrigen Fingern
strich er sich eine Strähne seines hellblonden Haares aus der Stirn, ehe er sich ehrfürchtig verneigte.
Der
Meister erhob sich und blickte ihm entgegen. In seiner schwarzen Kutte
war er kaum mehr als ein Schemen in der Finsternis. Seine Gesichtszüge
blieben im Schatten der Kapuze verborgen.
Arin konnte jedoch
seine Augen sehen. Im Gegensatz zu den Kohlenstücken glühten sie gelb.
Diesen Blick zu ertragen musste er sich stets zwingen. Er ließ Angst in
ihm aufsteigen, obwohl er schon lange kein unerfahrener Neuling mehr im
Dienste des Meisters war. Doch er erzitterte auch diesmal.
Der
Meister ballte eine Hand zur Faust und schleuderte Arin ohne Einleitung
entgegen: »Wieso seid Ihr noch hier?« Seine Stimme klang schneidend.
»Wann macht Ihr Euch endlich auf, den Jungen zu holen? Meine Geduld ist
nicht unendlich, auch wenn ich Euch für Eure Vorbereitungen freie Hand
gegeben habe.« Zischend fuhr er fort: »Nur falls es Euch nicht bewusst
ist: Ihr seid nicht der Einzige, dessen besondere Fähigkeiten ich
schätze. Ihr seid ersetzbar, wie alle anderen.«
Was meine Leser*innen über »Skorpionschatten« sagen
»Ich habe dieses Buch innerhalb kurzer Zeit förmlich verschlungen.«
★★★★★
– Amazon-Rezension –
»Besonders gut gelungen finde ich auch den Blickwinkel auf die Geschichte von der anderen, der »bösen« Seite.«
★★★★★
– Amazon-Rezension –