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Düstere Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter:
KRISTALLKLINGE
Ein Schwert der Macht
»Je eher ich den Smaragd in den Griff der Waffe einsetzen kann, desto besser.«
Wie eine skrupellose Burgherrin die Ergebenheit ihres Söldners nutzt
Tarek entbrennt vor Leidenschaft für die Burgherrin, in deren Sold er
steht. Getrieben von seinem Begehren setzt er alles daran, den Auftrag
zu erfüllen, ihr Gefangene mit leuchtend klaren Augen zu beschaffen. Sie
dienen dazu, Edelsteine mit Macht aufzuladen – um diese in den Griff
eines besonderen Schwertes einzusetzen.
Doch nicht alle Opfer sind so wehrlos, wie es auf den ersten Blick scheint.
Eine düstere Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter.
»Kristallklinge« – wie ein Streifzug ins Mittelalter
Das Schwert in »Kristallklinge«
Ein Saphir, Smaragd und Topas im Griff eines Schwertes sollen ihm besondere Macht verleihen.
Die Edelsteine werden in einem Ritual aktiviert – samt menschlichen Opfern.
Eine düstere Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter – voller Emotionen
Eine düstere Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter – voller Emotionen
Was niemand sehen darf – außer den Krähen: ein Held, der dunkle Taten vollbringt, verblendet von leidenschaftlichem Begehren.
In »Kristallklinge« erlebt mein Held tiefgehende Gefühle:
- Leidenschaft
- Furcht
- Beklemmung
- innerliche Zerrissenheit
- Liebe
Mein Held empfindet tief – geht aber trotzdem ganz klar seinen Weg.
Eine düstere Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter – mystische Reiseziele
Schauplatz der Kurzgeschichte ist eine Burg im 12. Jahrhundert. Die finsteren Gemäuer sind von Fackellicht erhellt. Ab und an zumindest.
In dieser Burg gibt es ein Verlies – das auch als Ritualraum dient.
Eine Schlucht ist der Ort düsterer Taten.
Ein verwildertes Wäldchen trennt die Burg von der Schlucht und verbirgt, was niemand sehen darf.
Eine Fantasy-Kurzgeschichte im Mittelalter: Gleich in die Story starten
Mit heftig pochendem Herzen stieg Tarek die Wendeltreppe im Burgturm hinauf. Warum hatte die Herrin zu dieser Nachtzeit nach ihm verlangt? Ging es um das Schwert, das sie ihm zeigen wollte? Oder ...
Fackellicht warf flackernde Schatten an die Wände, was den Eindruck erweckte, als würde in ihnen Leben pulsieren. Wie in Tareks Leib. Und der Gedanke an den wohlgeformten Körper der Herrin, ihr makelloses Gesicht und ihre herrlichen Haare …
Er befeuchtete sich die Lippen. Unwillkürlich erklomm er die Stufen noch schneller. Tarek verdingte sich gegen Sold, Lorana hatte ihm jedoch darüber hinaus auch eine andere Art von Lohn in Aussicht gestellt.
An der Tür zu ihrem Gemach blieb er stehen. Sein Atem ging schwer, sodass er zögerte, einzutreten. Erst wollte er sich ein wenig beruhigen. Sorgsam zog er eine Falte im Ärmel seines Obergewandes glatt, rückte seinen Gürtel zurecht und strich sich eine Strähne seiner schulterlangen, dunklen Haare aus der Stirn. An seinem Auftreten sollte alles tadellos sein.
Angespannt pochte er an die Tür. Zwei Atemzüge verstrichen.
»Herein!«, drang es endlich durch das Holz.