Fantasy-Märchen
DIE BESTIE DER FRAU HOLLE
Einzelband
Wenn ein Held ein liederliches Leben führt – bis ein Ungeheuer ihn zum Handeln zwingt
»Mein Sohn! Er ist tot! Zerrissen von der Bestie.«
Ein Prinz mit quälenden Erinnerungen.
Eine Feuer speiende Bestie, die das Königreich bedroht.
Richard verbringt seine Zeit lieber damit, Frauen zu betören, als den Drachen zu töten, der in Stiria wütet. Sein pflichtbewusster Bruder hingegen will sofort in den Kampf gegen das Ungeheuer ziehen und drängt Richard dazu, sich vorzubereiten.
Im Streit gelangen sie ungewollt in eine Welt voller Magie. Als sie an das Häuschen einer betagten Frau kommen, erwarten sie sich Hilfe, um zurück zur Königsburg zu finden – stattdessen verpflichtet die Alte sie zur Hausarbeit. Erst wenn sie alle Aufgaben erfüllt haben, dürfen sie nach Hause. Zumindest sind sie dabei der schönen Gehilfin ihrer Dienstherrin nahe. Im Wettstreit um die Zuneigung der jungen Frau scheint Richard allerdings gegen seinen Bruder zu scheitern.
Doch das eintönige Leben wird jäh unterbrochen, als der Drache auch in dieser Welt auftaucht.
Fantasy-Roman über das Märchen »Frau Holle«
E-Book um 4,91€
Taschenbuch um 15,00 €
Hardcover um 22,00 €
Fantasy-Märchen
DIE BESTIE DER FRAU HOLLE
Einzelband
Wenn ein Held ein liederliches Leben führt – bis ein Ungeheuer ihn zum Handeln zwingt
»Mein Sohn! Er ist tot! Zerrissen von der Bestie.«
Ein Prinz mit quälenden Erinnerungen.
Eine Feuer speiende Bestie, die das Königreich bedroht.
Richard verbringt seine Zeit lieber damit, Frauen zu betören, als den Drachen zu töten, der in Stiria wütet. Sein pflichtbewusster Bruder hingegen will sofort in den Kampf gegen das Ungeheuer ziehen und drängt Richard dazu, sich vorzubereiten.
Im Streit gelangen sie ungewollt in eine Welt voller Magie. Als sie an das Häuschen einer betagten Frau kommen, erwarten sie sich Hilfe, um zurück zur Königsburg zu finden – stattdessen verpflichtet die Alte sie zur Hausarbeit. Erst wenn sie alle Aufgaben erfüllt haben, dürfen sie nach Hause. Zumindest sind sie dabei der schönen Gehilfin ihrer Dienstherrin nahe. Im Wettstreit um die Zuneigung der jungen Frau scheint Richard allerdings gegen seinen Bruder zu scheitern.
Doch das eintönige Leben wird jäh unterbrochen, als der Drache auch in dieser Welt auftaucht.
Fantasy-Roman über das Märchen »Frau Holle«
»Die Bestie der Frau Holle« – Märchen-Fantasy, wie eine Reise in eine magische Welt
Schauplatz:
Die Riegersburg in Österreich
Highlight
Die Feuer speiende Bestie
Besonderheit:
»Frau Holle« mit einem männlichen Helden
Schauplatz:
Die Riegersburg in Österreich
Highlight
Die Feuer speiende Bestie
Besonderheit:
»Frau Holle« mit einem männlichen Helden
Die Feuer speiende Bestie
Was im Original-Märchen nicht vorkommt – bei mir schon:
Im Königreich Stiria verbreitet ein Drache Angst und Schrecken.
»Frau Holle« mit einem Prinzen als Helden
Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, wie es wäre, wenn nicht zwei junge Frauen in die Welt von Frau Holle gelangen würden – sondern zwei Prinzen?
In meiner Geschichte tun sie das sogar gleichzeitig, nicht nacheinander. Erzählt ist sie trotzdem nur aus einer einzigen Perspektive.
Mein Held hat alle Hände voll zu tun, einerseits gegen seinen Bruder zu bestehen, andererseits Frau Holles Anforderungen zu erfüllen –und die Bestie zu besiegen.
Natürlich gibt es:
- Jede Menge Rangeleien unter Brüdern
- scheinbar festgefügte Rollen, wer der Fleißige und wer der Faule ist
- zwei Prinzen bei absolut ungewohnten Tätigkeiten
Ein Held, der sich nicht länger auf seiner königlichen Würde ausruhen kann, sondern sich dem Leben stellen muss.
Mystische Reiseziele in »Die Bestie der Frau Holle«
Schauplatz ist ein der Fantasie entsprungenes Königreich im Süden Österreichs im 12. Jahrhundert.
Die Riegersburg ist der Königssitz des Herrschers von Stiria. Was außer ihm niemand weiß: Es gibt einen Zugang zu einer anderen Welt.
Im geheimen Reich der Frau Holle gibt es an jeder Ecke Magie – auch wenn man sie gerade nicht brauchen kann.
Die Jahreszeiten laufen in Stiria und in Frau Holles Welt gegengleich ab. Herrscht in dem einen Reich Winter, ist es im anderen Sommer und umgekehrt.
Gleich in die Story starten
Sie öffnete das Maul – und spie Feuer. Die Flammen hüllten die Sträucher und Bäume am Waldrand ein, ebenso den Unterstand der Schafe. Binnen eines Wimpernschlages schmolzen der Schnee und die Eiszapfen an dem Verschlag und auf den Ästen. Das Holz loderte auf und erhellte die Düsternis des anbrechenden Tages. In Todesangst stoben die Tiere aus ihrer Zufluchtsstätte.
Darauf hatte sie gewartet. In einer fließenden Bewegung stieß sie sich vom Boden ab. Zwei Schläge ihrer Schwingen, und die Schafe befanden sich unter ihr. Sie blies ihren feurigen Atem über die Weide. Vier Tiere verkohlten innerhalb eines Augenblicks. Die übrigen blökten entsetzt und preschten weiter, aber an ihnen hatte sie ohnehin kein Interesse mehr. Was sie zur Strecke gebracht hatte, genügte für eine Mahlzeit.
Sie ließ sich tiefer sinken, bremste mit den Schwingen und schlug die Krallen in einen der Kadaver. Gierig senkte sie den Kopf, wollte die spitzen Zähne durch die verbrannte Haut bis ins saftige Fleisch bohren.
Doch ein Schrei ließ sie aufblicken.
»Nein!«
Ein Licht flackerte in der Dämmerung und verwirrte sie für einen Moment. Sie blinzelte. Die Lichtquelle befand sich in der Hand eines Menschen. In der anderen hielt er einen langen Stock, von dem ein kürzeres Stück Holz herabbaumelte.
»Die Bestie! Sie ist hier!«, rief der Mann.
Fünf weitere Menschen tauchten hinter ihm auf. Auch sie hatten Stöcke bei sich, allerdings an einem Ende mit spitzen Zinken versehen.
Ein Grollen stieg in ihrer Kehle auf. Sie wusste, was es bedeutete, wenn Leute auf sie zuliefen: Diese Gestalten wollten sie von ihrem Futter vertreiben! Erbost schüttelte sie den Kopf.
»Ich schlage dich tot, du Ungetüm!« Der Mann mit dem Licht kam näher und schwang den eigentümlichen Stock.
»Warte, Rupert!«, erklang die Stimme eines Älteren von weiter weg. »Was willst du denn alleine und nur mit einem Dreschflegel ...«
Doch der Jüngere hob sein Licht und holte mit dem Stock aus.
Sie spie ihm einen Feuerstoß entgegen.
Schreiend stürzte der Mann zu Boden. Das Licht in seiner Hand erlosch, stattdessen brannten nun seine Kleidung und seine Haare. Der Jammerlaut erstarb auf seinen Lippen.
»Rupert!« Entsetzt stürmte der Ältere auf ihn zu.
Die anderen Menschen bedrängten sie von der Seite. »Fort mit dir du Ungetüm!« Etwas Spitzes bohrte sich in ihre Flanke.
Sie schnappte nach dem Angreifer.
Ängstlich sprang der Mann zurück, entging gerade noch ihren Zähnen. »Das Biest ist zu mächtig …«
Erneut entblößte sie ihr Gebiss, was auch die restlichen Leute zurückweichen ließ.
Inzwischen hatte der brennende Mensch aufgehört, zu zucken. Ihr Blick schweifte über das zusätzliche Beutestück. Sie hätte es nicht gebraucht. Aber nun, da es da war … Menschenfleisch war so viel zarter als das von Schafen.